Ferienlager auf Ameland: Die Kinder mit Propst Stefan Notz und den Betreuern auf dem Weg zum Strand. Foto: Ferienhilfswerk St. Viktor Xanten
Xanten/Ameland · Schwimmen im Meer, spannende Wettkämpfe, neue Freundschaften: Kinder aus Xanten waren im Ferienlager auf Ameland. Die zwei Wochen stärkten die Gemeinschaft und hinterließen bleibende Eindrücke. Eine Spende ermöglichte einigen Kindern erst die Teilnahme.
(wer) Das erste Ferienlager des Ferienhilfswerks St. Viktor Xanten ist beendet. Wie der Verein berichtet, hat die Kindergruppe zwei spannende Wochen auf der Nordseeinsel Ameland erlebt und ist wohlbehalten zurückgekehrt. „Die Zeit war geprägt von abwechslungsreichen Aktivitäten, die den Kindern nicht nur viel Freude bereiteten, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärkten“, berichtete Gerd van Xanten von der Lagerleitung.
In den zwei Wochen haben die Kinder ein abwechslungsreiches Programm erlebt, wie das Ferienhilfswerk weiter mitteilte. „Ob spannende Mannschaftswettkämpfe, kreative Bastelaktionen oder lustige Gruppenspiele – für jeden war etwas dabei, um gemeinsam Spaß zu haben und neue Freundschaften zu schließen“, berichtete van Xanten. „Die Spiele haben richtig viel Spaß gemacht, besonders das Völkerballturnier“, erzählte die zwölfjährige Tilda.
Besonders beliebt war der tägliche Badespaß am Strand. Die Kinder seien im Meer geschwommen und hätten Sandburgen gebaut, erklärte das Ferienhilfswerk. Die frische Meeresluft und das Rauschen der Wellen hätten für eine entspannte und fröhliche Atmosphäre gesorgt. „Das Schwimmen im Meer war das Highlight für mich“, berichtete der neunjährige Artur.
Darüber hinaus habe die Gruppe mehrere Fahrradtouren über die Insel unternommen, teilte das Ferienhilfswerk mit. Dabei hätten die Kinder die vielfältige Natur Amelands entdeckt: von den weiten Dünenlandschaften bis zu den malerischen kleinen Dörfern. „Die Kinder waren begeistert von der Natur und haben viel über die Insel gelernt“, betonte Betreuerin Lina.
Das Ferienlager wurde zwischendurch von Xantens Propst Stefan Notz besucht. Er feierte mit den Kindern eine Lagermesse und sprach mit ihnen. Sein Besuch sei von allen sehr geschätzt worden und habe dem Ferienlager eine besondere spirituelle Note verliehen, erklärte das Ferienhilfswerk. „Es war schön, zu sehen, wie die Kinder aufmerksam zugehört und mitgemacht haben“, erzählte Propst Notz.
Das Ferienhilfswerk dankte dem Lions Club Xanten. Durch eine „großzügige Spende“ habe er einigen Kindern die Teilnahme am Ferienlager ermöglicht, erklärte der Verein. „Ohne diese Unterstützung hätten viele Kinder diese wertvolle Erfahrung nicht machen können“, erklärte das Ferienhilfswerk. Die Förderung durch den Lions Club habe maßgeblich dazu beigetragen, „dass das Ferienlager für alle ein unvergessliches Erlebnis wurde“. Das Ferienhilfswerk dankte außerdem allen Organisatoren, Betreuern und Unterstützern, die das Ferienlager für die Kinder ermöglicht hätten.
Der Xantener Verein bietet drei Ferienlager für Kinder und Jugendliche in diesen Sommerferien an. Zwei Fahrten gehen nach Ameland, eine Fahrt nach Kroatien. Auf der niederländischen Insel bezieht das Ferienlager die Gruppenunterkunft „De Hollumer Trap“, wie das Ferienhilfswerk auf seiner Website erklärt. Das Selbstversorgerhaus sei einfach, aber gemütlich eingerichtet und liege zentral auf Ameland. Somit sei das Gebäude die ideale Ausgangslage für Ausflüge und Unternehmungen. Der Strand sei außerdem nur etwa zehn Minuten mit dem Fahrrad entfernt. Die Unterkunft sei deshalb ideal für „ein Lagerleben voller Abenteuer, Spiel, Spaß und Bewegung“. Sie sei „der perfekte Ort für unvergessliche Ferienerlebnisse“.
(wer side)
INFO Drei Fahrten in den Sommerferien
Übersicht Das Ferienlager 1 auf Ameland ging vom 18. Juli bis zum 1. August, es richtete sich an Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 13 Jahren. Das Ferienlager 2 auf Ameland hat direkt danach begonnen: Es geht vom 1. August bis zum 15. August. Mitfahren konnten Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 14 Jahren. Das dritte Ferienlager ist vom 19. August bis zum 31. August für Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren in Kroatien
Rheinische Post vom 12.08.2026 von Markus Werning
