Lions Club spendet für Behinderten-Heim in Beit Sahour
von Ulrich Bartsch (Pressemitteilung Lions Club Xanten 18.12.2012)

Im Vorfeld des Besuchs einer Delegation des Städtepartnerschaftvereins Xanten wurde eine Spende des Lions Clubs Xanten von 1.000 € übergeben. Dieser Betrag soll dem "Al Basma Center for Adults with Moderate Intellectual Disabilities" in Beit Sahour, einer Behindertenwerkstatt in Xantens Partnerstadt in Palästina, noch vor Weihnachten übergeben werden. Eine Delegation des Städtepartnerschaftsvereins wird diesen Betrag vor Ort überreichen.


Treffen für die Spendenübergabe im Hotel van Bebber (v.l.n.r.): Ulrich Bartsch, Helga Schlechter-Bonk, Ibtissam Atallah und Heinz Roters. Foto: privat

 


Lions Club spendet für eine Kneipp-Anlage
von Lorelies Christian (Niederrhein Nachrichten 15.12.2012)

Der Lions Club Xanten übergab der Wohnanlage St. Bernhardin in Hamb nun eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Verwendet werden die Mittel zur Mitfinanzierung einer Kneipp-Anlage auf dem Gelände der Wohnanlage zwischen Feuerstelle und Bauerngarten.

Das Kneipp-Becken wird behindertengerecht gestaltet, also rollstuhltauglich und ist damit auch für viele andere, die keine Treppen steigen können, nutzbar. Die Anlage soll öffentlich zugänglich werden, wie es auch die Anlage am Hafen Xanten ist. Dem Kneipp-Verband ist nicht bekannt, ob es eine derartige Anlage schon gibt, es könnte also die allererst derartige Anlage sein. Sie wird wahrscheinlich im Frühjahr nächsten Jahres fertiggestellt.

 


Das Foto zeigt bei der Spendenübergabe: (v. l.n.r.) Hans-Dieter Kitzerow, Leiter der Wohnanlage St. Bernhardin, Dörte Dreher-Peiß, Viezepräsidentin des Lions Club Xanten, Renate Fink, Vorsitzende des Bewohnerbeirates und Ulrich Bartsch, Past-Präsident des Lions Club. NN-Foto: Theo Leie

 


Lions Club Xanten übergibt Medienboxen
niederhein-zeitung.de 13.12.2012


v.l.: Christian Strunk, Ulli Bartsch, Heinz Roters und Anita Rosenberg, Stadtbücherei freuen sich über die Leseförderung

Durch die großzügige Spende des Lions Club Xanten kann die Xantener Stadtbücherei nun Xantener Schulen als auch den umliegenden Schulen insgesamt 11 Medienboxen zu insgesamt 26 Themen, wie beispielsweise Länder und Kontinente, Ernährung, Erfindungen, Technik, Verkehr, Gesundheit und Berufe zur Verfügung stellen. Eine Medienbox hat einen ungefähren Wert von 300 Euro und sind gefüllt mit Büchern, CDs, DVDs und anderen Lernmaterialien für Kindergärten, Grundschulen und für die Orientierungsstufe der weiterführenden Schulen.

Die Stadtbücherei im Xantener Dreigiebelhaus dient als „Umschlagplatz“ für die Medienboxen, die von Lehrern und Erziehern kostenlos auch über längere Zeiträume zur Unterstützung des Unterrichts ausgeliehen werden können. Heinz Roters, der derzeitige Lions-Präsident und Leiter der Viktorgrundschule Xanten freut sich über diese Aktion: „Heute ist Unterricht fächerübergreifend und Lesen ist der Schlüssel zu allem Lernen und damit der Türöffner, die Welt zu verstehen. Ich mag es, wenn Kinder Leseratten sind, das haptische Erlebnis mit Büchern ist sehr wichtig“.

 


Lena und Nele ziehen 188 Gewinne
Rheinische Post 01.12.2012

Die Gewinnnummern der Adventskalender-Aktion des Lions-Clubs stehen fest.

Xanten (bea) Sorgsam und gewissenhaft zogen die beiden Glücksfeen Lena (9) und Nele (5) immer abwechselnd die Lose aus der silbernen Schüssel vor ihnen auf dem Tisch. Direkt daneben: ein Haufen Süßigkeiten. Nervennahrung, schließlich mussten die Mädchen gleich 188 Gewinnnummern der mittlerweise fünften Adventskalenderaktion des Lions Club Xanten auslesen.

Seit Anfang November hat der Lions Club die insgesamt 3.500 Kalender mit einem winterlichen Blick auf das Mitteltor, das TIX-Büro und dem Xantener Dom verkauft. Bereits nach zwei Wochen war der Kalender vergriffen. "Die Adventskalender sind mittlerweise ein Selbstläufer geworden. Wir müssen sie gar nicht mehr anpreisen, sondern verteilen sie regelrecht", bemerkte Christof Schneiderat, Organisator der Aktion. Kein Wunder, warten bei einem Verkaufspreis von fünf Euro doch Preise im Gesamtwert von 12.245 Euro auf die Gewinner. Hauptpreis ist ein Wochenende für zwei Personen im Fünf-Sterne-Hotel mit einem drei-Gang-Menü, einer Stadtrundfahrt und Kulturhighlights im Gesamtwert von 1.000 Euro. Daneben locken eine hochwertige Gartengarnitur, ein Wellness-Wochenende, ein Netbook, ein echter Goldbarren und vieles mehr. Insgesamt 188 Preise ab einem Wert von 20 Euro sind zu gewinnen, gestiftet von 76 Sponsoren. Die Losnummern stehen auf den Kalendern. Jeden Tag werden die Gewinner in der Rheinischen Post und unter www.lions-xanten.de bekanntgegeben.
Der besondere Clou: An Heiligabend, wenn es um die drei Hauptpreise geht, kommen nochmals alle Losnummern in die Schüssel. Doch auch für den Lions Club ist die Adventskalender-Aktion ein wahrer Gewinn. Mit der Aktion wurden in fünf Jahren rund 55.000 Euro erwirtschaftet, die sozialen Projekten zugutekommen.
Die Gewinnnumern für das erste Türchen (in Klammern der Gewinn und Sponsor): 0431 (2 Eintrittskarten für den Weihnachtszauber im Schützenhaus im Wert von 150 Euro, Hotel Neumaier), 2792, 3264, 0631, 1845, 3129 (je ein Verzehrgutschein im Wert von 25 Euro, Bäckerei Dams), 1927 (Gutschein im Wert von 60 Euro, Frank Loschelder Elektrogeräte).


Lena und Nele zogen die Gewinnnummern unter Aufsicht von Notar Ralf Wittkowski, Christof Schneiderat, Vater Jens Weber und Präsident Heinz Roters.


Lions Club Xanten feierte in Salisbury
niederhein-zeitung.de 07.11.2012


Ulrich Bartsch (Past President, Xanten), Ken Staniforth (Past President, Salisbury), Tricia Snook (President, Salisbury) und Reinhold Schulte (1. Sekretär, Xanten).

Am 20. Oktober dieses Jahres feierte der Lions Club in Salisbury seine 50. Charterfeier. Das veranlasste einige Mitglieder des Xantener Lions-Clubs sich auf die Reise nach England zu machen, dieses tolle Ereignis zu erleben. Vorausgegangen ist dem ganzen eine im Mai 2012 stattgefundene Reise nach Salisbury, bei der eine kleine Delegation aus Xanten Salisbury die ersten Kontakte knüpfte. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Einladung zu der Charterfeier im Oktober 2012 ausgesprochen.

Tricia Snook, die Ehefrau von dem bereits verstorbenen Gründer des Lions Club Salisbury wurde zum 50. Jubiläumsjahr Präsidentin des englischen Clubs. „Ein tolles, überragendes Ereignis“ berichtet Past President Ulrich Bartsch. Bei der Feier waren zahlreiche Präsidenten anderer LIONS - Clubs, Governors und der Bürgermeister von Salisbury anwesend. Die Grüsse von Queen Elisabeth II. wurden ebenfalls überbracht.

Im Mai 2013 will eine Delegation des Lions Club Salisbury auch Xanten besuchen. Während seiner Präsidentschaft im letzten Jahr hat Ulrich Bartsch dafür gesorgt, dass diese Club-Städtepartnerschaft zustande kommen kann. So freut sich der Lions Club Xanten neben der schon vorhandenen Städtepartnerschaft mit Xanten nun über die Lions-Club-Städtepartnerschaft Xanten-Salisbury. Der in 2004 gegründete Xantener Club feiert 2014 sein 10-jähriges Jubiläum.

 


Feierlicher Auftakt der Partnerschaft zwischen den Lions Clubs Xanten und Salisbury
Rheinische Post 07.11.2012


Die Partnerschaft der Lions Clubs besiegelten (v. li.): Ulrich Bartsch (Past-President, Xanten), Ken Staniforth (Past-President, Salisbury), Tricia Snook (President, Salisbury) und Reinhold Schulte (1. Sekretär, Xanten). Foto: privat.

Die Feierlichkeiten der 50. Charter des Lions Club im englischen Salisbury bildeten den festlichen Rahmen für den Lions Club Xanten, um die Clubpartnerschaft offiziell zu besiegeln. Zu den Ehrengästen aus der Domstadt am Niederrhein zählte Ulrich Bartsch, der als Past-President agiert. Bereits während seiner Amtszeit als Präsident nahm er erste Kontakte nach Salisbury auf, inszenierte die intensiven Vorbereitungen. "Es war ein würdiger Festakt", beschreib er seinen Eindruck der Feierlichkeiten. Bereits 1962 gründete sich der Lions Club in Xantens Partnerstadt. "Königin Elisabeth II. übermittelte Grußworte", sagte Ulrich Bartsch. Auch für Tricia Snook, Präsidentin der Lions aus Salisbury, waren die Festlichkeiten ein besonderer Moment. Ihr Mann war Gründungsmitglied und sie freute sich auf die Partnerschaft mit Xanten. Für gemeinsame Aktionen wird es künftig regelmäßige Besuche geben, gemeinsam sollen im Sinne der Lions-Charter Aktionen unter sozialen und kulturellen Aspekten durchgeführt werden.

 


Lions verkaufen 3500 Adventskalender
Rheinische Post 31.10.2012

Xanten (RP) Ab Freitag, 2.November, ist der fünfte Lions Adventskalender des Lions Club Xanten für fünf Euro zu erwerben. In diesem Jahr stehen insgesamt sogar 3.500 Kalender zum Verkauf, das sind 500 mehr als in den Vorjahren. Jeder Kalender ist gleichzeitig ein Los. 76 Sponsoren aus der örtlichen Wirtschaft haben Preise im Wert von insgesamt 12.425 Euro zur Verfügung gestellt.


Christof Schneiderat (l.) und Jochen Thielmann vom Lions Club Xanten. Foto: privat

Die Verkaufsstellen für den Kalender:

in Alpen: Adler Apotheke, Burgstr. 20
  Volksbank Niederrhein e.G., Lindenallee 11-15
  Frank Fürtjes, Bönninghardter Str. 137
in Sonsbeck: Fritz Werthmanns Friseur, Hochstr. 4
  Sport und 2-Rad Nellesen, Hochstr. 51
in Xanten: Hotel van Bebber, Klever Str.
  Carl Hammans / Juwelier, Marsstr. 7
  Hirsch Apotheke, Markt 8 - 9
  Hoffmann Fernseh-Service, Im Niederbruch 2
  Viktor Apotheke, Viktorstraße 15
  TRaumfabrik, Kleverstr. 6
  Witzenmann Rhein - Ruhr GmbH, Im Niederbruch 11
  Tierarztpraxis Dr. Ina Schneiderat, Hagelkreuzstr. 2

Infos www.lions-xanten.de


 

Die Wassersymphonie
von Cornelia Krsak (Rheinische Post - zuletzt aktualisiert: 21.07.2012)

Xanten (RP). Der Lions Club Xanten hatte für die Stadtranderholung Michael Bradke aus Düsseldorf in den Xantener Hafen geholt. Dessen Wasser- und Luftorchester mit selbst gebauten Instrumenten begeisterte 50 Kinder restlos.


Stadtranderholung: Lions locken mit Wassermusik 50 Kinder in den Hafen. Plumpsklavier, Blubberwanne, Flaschenspiel und Wellentrommel: Ganz besondere Instrumente hatte der Düsseldorfer Michael Bradke gestern nach Xanten gebracht. Sein Wasser- und Luftorchester lockte mehr als 50 Kinder zu einem - vom Lions Club Xanten inszenierten - Höhepunkt der Stadtranderholung. Beim Abschlusskonzert wurde auch mit selbst gebauten Instrumenten musiziert.
RP-Foto: Olaf Ostermann

Wenn das Plumpsklavier in Wallung kommt, ist wasserdichte Kleidung empfehlenswert. Auch das Spielen auf der Blubberwanne wird schnell zur feuchten Angelegenheit. Wer auf dem Trockenen bleiben und trotzdem Meeresrauschen hören möchte, ist mit der Wellentrommel gut beraten. Die unterschiedlichsten Wasser- und auch Luftinstrumente lernten Kinder gestern bei einer Ferienaktion des Lions Club Xanten im Rahmen der Stadtranderholung kennen. Knapp 50 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren hatten sich zu der Aktion angemeldet. "Wir wollten mal etwas außer der Reihe machen. Ich konnte mir vorher gar nichts unter einem Wasser- und Luftorchester vorstellen", sagte Ulrich Bartsch. Der frühere Präsident des Lions Club Xanten schaute sich gestern das Spektakel am Hafen an und war von der Klangvielfalt der außergewöhnlichen Instrumente angetan.

Den Kontakt zu Michael Bradke aus Düsseldorf, der sich selbst als Leiter eines "mobilen Musikmuseums" versteht, hatte Dörte Dreher-Peiß hergestellt. Die Vorsitzende des Kneipp-Vereins Xanten-Uedem-Sonsbeck gab sich als Fan des Wasser- und Luftmusikers zu erkennen: "Er macht das so genial. Ich wollte ihn schon lange nach Xanten holen." Auch die Kinder ließen sich von der klangvollen Pädagogik gefangen nehmen. "Der Kreislauf des Wassers ist für den Niederrhein ganz wichtig", sagte Bradke und untermalte seine Erläuterungen mit verschiedenen Geräuschen. Ein Ploppen mit dem Finger in der Wange klang wie ein Regentropfen. Das Rascheln mit einer Rettungsfolie ahmte einen gewaltigen Regenschauer nach und die "Wolkendonnerdose" grollte wie ein echtes Gewitter.

Bradke erklärte die Funktion der Instrumente, die aus Alltagsgegenständen selbst nachgebaut werden können. Der "Blubberbass" besteht aus zwei mit Wasser gefüllten und miteinander verbundenen Plastikflaschen und der "Jet-Stream-Generator" aus einem spiralig gewickelten Kabelschutzrohr. Schnell fand sich ein Kinderorchester zu einer ersten Aufführung zusammen. Und es klang – bezaubernd. Am Seeufer waren weitere Instrumente des Wasserorchesters aufgebaut, das aus über 50 Instrumenten in 25 Wannen und mechanischen Apparaten besteht. Manche erzeugten Klang durch Vibration im Wasser, andere mit Luftdruck oder dem Aufklatschen von Gegenständen auf der Oberfläche. In Kleingruppen überlegten sich die Kinder eigene Musikstücke, die sie am Nachmittag den Eltern vorspielten. Und das taten sie dann auch mit einer wahren Begeisterung. Da blieb so mancher Mund offen stehen vor Erstaunen. Es blubberte, raschelte, grollte. Der Aufwand hat sich gelohnt. Auch die Zuhörer wussten's zu würdigen.

 


Plitsch, platsch
von Matthias Wenten (NRZ 21.07.2012)

Beim Ferienprogramm imitieren Kinder mit Klangwerkzeugen den Wasserkreislauf


Michael Brattke bastelte mit 50 Kindern beim Ferienprogramm des Lions-Clubs in Xanten Instrumente fuer ein Luf- und Wasserorchester.
Foto: Bernd Lauter


Xanten. Im Zelt am Xantener Hafen prasselt und plantscht es, es blubbert und plumpst. Und zwischendurch blitzt und donnert es sogar. Aber verantwortlich dafür ist – das ist in diesem Sommer außergewöhnlich und daher der Erwähnung wert – einmal nicht das Wetter. Sondern Michael Bradke. Der Düsseldorfer Musikpädagoge ist auf Einladung des Xantener Lions Club an den Niederrhein gekommen und imitiert mit den rund 50 Kindern den Kreislauf des Wassers: Tropfen, Regen, Bach, Meer, Sonne, Wind und Dampf – all diese Geräusche ahmen erst Bradke und später auch die Kinder nach. Und zwar ohne großen technischen Schnickschnack, sondern mit dem Mund oder einfachen Geräuschwerkzeugen.

Die ersten Regentropfen beispielsweise: Die entstehen ganz einfach, indem Bradke mit dem Zeigefinger vor die Wange schnalzt. Das hört sich verblüffend realistisch an und ist auch gar nicht schwer nachzuahmen. Konzert zum Abschluss Und so dauert es nicht lange bis Bradke die Kinder für sich eingenommen hat und alle Kinder fleißig mitmusizieren und selber Klangwerkzeuge wie die Wellentrommel bauen. Ein Pappteller mit Kichererbsen gefüllt und mit Cellophanpapier überspannt – fertig ist das Instrument, das das Rauschen des Meeres täuschend echt imitiert. Während so Schritt für Schritt und nur aus Luft und Klangwerkzeugen der „Kreislauf des Wassers“ entsteht, lernen die Sechs- bis Zwölfjährigen ganz nebenbei auch noch eine Menge darüber, wie das Wasser aus den Wolken auf die Erde und auf Umwegen auch wieder zurückkommt.
Beim zweiten Programmpunkt, dem Wasserorchester, wird das feuchte Element dann nicht mehr imitiert – sondern es wird mit ihm musiziert. Dazu hat Bradke ein gutes Dutzend Wasserwannen aufgebaut: Da gibt es zum Beispiel den Tauchgong, der beim Eintauchen ins Wasser seinen Klang verändert. Es gibt den Plätscher-Trichter oder das Flaschophon – ein Instrument aus Glasflaschen, die unterschiedlich voll mit Wasser befüllt sind, und das wie ein Xylophon funktioniert. „Klingt gut“, findet die siebenjährige Maja, die mit einem Stab auf die Flaschen schlägt.

„Wir wollten den Kindern etwas Besonderes anbieten“, sagt Ulrich Bartsch, Past-Präsident vom Lions Club, der das Wasser- und Luftorchester im Rahmen der Xantener Stadtranderholung organisiert hatte. So sei man auf Bradke aufmerksam geworden. „Ich persönlich konnte mir am Anfang wenig darunter vorstellen“, gesteht Bartsch. Jetzt kann er es – genauso wie die Zuhörer und Eltern, die am Nachmittag zum Hafen kamen, um sich anzuhören, was ihre Kinder den ganzen Tag über geprobt hatten.
Mehr Bilder gibt’s auf www.nrz.de/rheinberg

 


Präsident mit Außenminister
von Heinz Kühnen (Rheinische Post 14.07.2012)

Xanten (RP) Heinz Roters, Rektor der Viktor-Grundschule, leitet den Lions Club Xanten. Sein Amtsvorgänger Ulrich Bartsch wird sich weiter um die Auslandskontakte mit den „Löwen“ in Salisbury kümmern.


Lions-Präsident Heinz Roters (r.) und Past-Präsident Ulrich Bartsch. Foto: RP

„Wir dienen“ haben sich die Lions auf die Fahnen geschrieben, seit der Gründer der weltweit agierenden Clubs, ein Geschäftsmann namens Melvin Jones, im Jahr 1917 den ersten Zirkel von Menschen in Leitungspositionen ins Leben gerufen hatte. Zweimal im Monat kommen die Mitglieder zusammen, um sich auszutauschen, sich mit Hilfe von Vorträgen fortzubilden und eben Gutes zu tun. In Xanten gehören der Vereinigung 30 Mitglieder an, die bis zur Mitte des nächsten Jahres von Heinz Roters geleitet werden. Er hat das Amt von Ulrich Bartsch übernommen.

Heinz Roters, Rektor der Viktor-Grundschule in Xanten, ist wie sein Vorgänger im fünften Jahr „Löwe“. Roters stammt aus Obermörmter, hat am Stiftsgymnasium sein Abitur gemacht und in Münster katholische Religion, Deutsch und Kunst studiert. Sein Referendariat führte ihn wieder nach Xanten zurück – an die Hauptschule. Seine erste Lehrerstelle trat Roters in Borth an; er wechselte dann als Schulleiter nach Düsseldorf-Derendorf und Hamminkeln, bevor er 24 Jahre nach seiner ersten Anstellung im Jahr 2000 Viktor-Schulleiter wurde. Heimat gefunden hat der verheiratete Familienvater (zwei erwachsene Kinder) auch bei der Kolpingfamilie und (als Hauptmann) bei der Schützengesellschaft. Und kein Karneval ohne seine Eminenz. In seiner Paraderolle als katholischer Geistlicher nimmt der 61-jährige Jahr für Jahr im Karneval Geschehnisse seiner Vaterstadt in gereimter Form aufs Korn.

An dem Rhythmus des örtlichen Lions Clubs will er sicher nicht ändern. Reibekuchen-Backen bei KleinMontmartre und die große Adventskalender-Aktion zum Beispiel bringen das Geld ein, das die Lions für gute Zwecke ausgeben. „Im vergangenen Jahr waren es 5.000 Euro für die Fenstererneuerung in der Fazenda da Esperança im Kloster Mörmter, 2.800 Euro für die Ausrüstung des Ferienhilfswerks und 2.850 Euro für die Lehrerfortbildung im Rahmen des Lions-Quest-Programms“, zieht Ulrich Bartsch Bilanz, der mit seinem Unternehmen BB-Aquarium Fische aus aller Welt an den Fachhandel und an Zoos in Europa liefert und der in Xanten vornehmlich durch sein Engagement für die Tafel bekannt ist.

Lions-Partner aus Salisbury
Und: „Er wird dem Präsidium auch erhalten bleiben“, sagt Roters, der sich in seinem Amt als "Mannschaftskapitän“ sieht. Bartsch, so Roters, werde so etwas wie ein Außenminister, war er es doch, der nach jahrelangen Anläufen gerade die ersten erfolgversprechenden Kontakte zu den Lions in Xantens Partnerstadt Salisbury knüpfte. Im September erfolgt der Gegenbesuch in Xanten. Und für den Oktober sind die Xantener Lions zur 50. Charterfeier nach England eingeladen.
Tricia Snook, Witwe des ersten Präsidenten der Lions in Salisbury, steht dem Club inzwischen vor. Sie und die zwölf weiteren „Löwen“ in der Partnerstadt seien eine tolle Gemeinschaft, deren Freundschaft er gerne weiter pflege, sagt Bartsch. „Solche doch stark personengebundenen Kontakte sollten denn auch wirklich in der Hand meines Vorgängers bleiben, der den Xantener Club immer erfrischend humorvoll geleitet hat“, sagt Roters.

 


Lions Club Xanten unterstützt Ferienhilfswerk Xanten
Niederrhein Nachrichten 07.07.2012

Foto: privat

Der Lions-Club Xanten hat dem Ferienhilfwerk Xanten eine Tiefkühltruhe, eine Profi-Aufschnittmaschine, eine Kaffeemaschine und Warmhalteboxen im Wert von insgesamt 2.900 Euro gesponsort. Auf dem Foto von links: Willi Terschlüsen (ehem. Vorsitzender FHW), Rainer Theunissen (Beauftragter Activity LIONS), Ulli Bartsch (bisheriger Präsident LIONS), Susanne Wonning (2. Vorsitzende FHW) und Heinz Roters (neuer Präsident LIONS).

 


Präsidententreffen in Salisbury
von Richard Lucas-Thomas (Rheinische Post 17.05.2012)


Lions-Präsidententreffen in Salisbury: Ken Stanifurth (li., LC Salisbury) und Ulrich Bartsch (LC Xanten) tauschen die Club-Wimpel. Foto: privat

Xanten und die Partnerstadt Salisbury rücken auf Vereinsebene noch ein Stück enger zusammen: Vom 11. Mai bis zum 13. Mai besuchte Ulrich Bartsch, Präsident des Lions Club Xanten, zusammen mit den LC Freunden Reinhold Schulte und Jörg Gilles die Lions-Freunde in Salisbury. Zum Zweck des Kurzbesuchs meinte Ulrich Bartsch: "Mal anfragen, ob die Lions in unserer Partnertstadt an engeren Kontakten mit uns interessiert sind." Das waren sie, wie sich herausstellte. Club-Präsident Ken Stanifurth und die Lions in Salisbury empfingen die Gäste aus Xanten in einem Handwerkerhaus aus dem 12. Jahrhundert. Bartsch: "Dieses Haus bewohnten jene Handwerker, die damals in Salisbury an der Kathedrale bauten. Das Haus ist heute das Clubhaus der dortigen Lions."

Der Lions Club um Präsident Stanifurth besteht seit 50 Jahren; ihm gehören dreizehn Mitglieder an. Der Xantener Club bemüht sich seit einiger Zeit um engere Kontakte mit den Lions in der Partnerstadt; Dynamik ist jedoch erst jetzt eingetreten. Bereits im Sommer kommt eine Lions-Abordnung zu Besuch nach Xanten. Umgekehrt wurde die Xantener Delegation zur Feier der Club-Charter vor 50 Jahren im Herbst nach Salisbury eingeladen.

 


Lions Quest Seminar
Niederrhein Nachrichten 17.03.2012

Xanten 19 Pädagogen aus drei Xantener Schulen und fünf Referendare aus dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung NRW Kleve folgten der Einladung des Lions Club Xanten zur Lions Quest Veranstaltung. Trainerin Simone Berg aus Frankfurt an der Oder vermittelte in dieser Fortbildung Fähigkeiten und Hilfsmittel, um das soziale Miteinander und das Selbstvertrauen der Schüler zu stärken. Dazu versetzte sie die Teilnehmer in die Lage der Schüler, damit diese die Perspektive der jungen Leute nachempfinden können. Themenschwerpunkt war der Prozess des Erwachsen-Werdens. Dazu gab es viele Rollenspiele in der Mensa des Stiftsgymnasiums Xanten, die eine ausgezeichnete Arbeitsatmosphäre bot. Zum Schluss waren sich alle einig, dass sie die erworbenen Fähigkeiten einsetzen können, vor allem in ihrer Rolle als Klassenlehrer.

 


Lehrer lernen Lehren
NRZ 14.03.2012

Xanten. Wie gestalte ich mit 19 Lehrern eine gemeinsame Figur, bei der sich nur neun Füße und sechs Hände auf dem Boden befinden dürfen – diese eindrucksvolle Drei-Sekunden-
Figur war nur eine der vielen Gemeinschaftsübungen, die die Teilnehmer des Lions-Quest-Fortbildungskurses „Erwachsen werden“ im Rahmen ihres Treffens im Stiftsgymnasium Xanten zu bewältigen hatten. Zum neunten Mal organisierte der Xantener Lions Club den Kurs unter der Leitung der Lions-Quest-Trainerin Simone Berg, der mit Hilfe von Rollenspielen, Vorträgen und Gesprächen das Ziel verfolgt, die Persönlichkeitsentwicklung von Schülern und Lehrern zu fördern. In den vergangenen Jahren habe das Angebot einen hohen Zuspruch bekommen. „Das hat uns bestärkt, ein kontinuierliches Angebot zu chaffen“,
sagt Dörte Dreher-Peiß, Beauftragte des Xantener Lions-Clubs für das Projekt. Dabei seien „soziale, emotionale und kommunikative Kompetenzen, die im Studium nicht zu erwerben sind“, wichtig, so Dreher-Peiß. „Weil Lehrer nicht nur Fachkräfte sind, sondern andere Anforderungen für einen optimalen Unterricht da sind.“ Sich hinterfragen, wie man beim Schüler Selbstvertrauen schaffen kann und wie man mit Gefühlen umgeht, das sollen die Kurse bringen, betont Simone Berg. Mittlerweile sind alle Xantener Schulen in das Projekt integriert – der Kurs läuft dort reihum im Wechsel. Allein vom Stiftsgymnasium nahmen zehn junge Lehrer teil, daneben nutzten Pädagogen aus der Region das Angebot. „Es ist sinnvoll, am eigenen Leib zu erleben, in welche Situationen die Schüler geraten“, betonte Alexander Keim, Referendar am Stiftsgymnasium.

 


Fachwissen allein genügt nicht
von Beate Wyglenda (Rheinische Post 12.03.2012)

Xanten (RP) Mit neuen Methoden und Materialien Schülern erfolgreich wichtige Lebenskompetenzen vermitteln: Das Programm Lions-Quest bietet Lehrern die Chance, das Konzept zu verinnerlichen – mit großem Erfolg.


16 Lehrer auf neun Füßen und sechs Händen: eine eindrucksvolle Drei-Sekunden-Aufgabe aus der Lions-Quest-Lehrerfortbildung mit Kursleiterin Simone Berg aus Frankfurt/Oder (vorne links kniend). Foto: Armin Fischer

Zum mittlerweile neunten Mal organisierte und finanzierte der Lions Club Xanten den Lehrerfortbildungskurs Lions-Quest "Erwachsen werden." Unter Leitung von Lions-Quest Trainerin Simone Berg nahmen 19 Lehrer und Referendare aus Xanten und Umgebung an dem Einführungsseminar teil, um mit neuen Methoden und Materialien Schülern erfolgreich wichtige Lebenskompetenzen vermitteln zu können. Neben Vorträgen und Gesprächsrunden kamen vor allem praktische Übungen, Rollenspiele und sogar die eine oder andere experimentelle Aufgabe auf die Pädagogen zu. Ein Konzept, das sich auch im Xantener Schulalltag bereits als sehr wirksam erwiesen hat.

Dörte Dreher-Peiß, Lions-Club-Mitglied und Lions-Quest-Beauftragte in Xanten, ist sich sicher: "Heute müssen Lehrer auch andere Anforderungen erfüllen, als nur fachliches Wissen mitzubringen. Sie sollten ihren Schülern darüber hinaus soziale, emotionale und kommunikative Kompetenzen vermitteln können", erklärte sie, "was man während des Studiums allerdings kaum mit auf den Weg bekommt." Deshalb hat der Lions Club vor sechs Jahren einen Vortrag zu dem Lehrerfortbildungskurs Lions-Quest in Xanten initiiert und dabei sogleich die Schulleitungen mit eingeladen. Der Zuspruch war sofort da: "Der Bedarf und das Interesse war so groß, dass wir beschlossen, das Seminar fest in Xanten zu verankern", erzählte Dörte Dreher-Peiß. Mittlerweile hat der Lions Club schon sechs Einführungsseminare und sogar drei Aufbauseminare angeboten. Auch in diesem Jahr waren die verfügbaren Plätze alsbald belegt – und zwar schulübergreifend. Erstmals dabei sind fünf Referendare umliegender Schulen.

So wie Alexandra Härter (27), die derzeit als Referendarin am Gymnasium in Moers arbeitet. Die junge Lehreranwärterin möchte später auch als Klassenlehrerin tätig sein und hat sich somit schon lange für die Lehrerfortbildung interessiert: "Ich wollte vor allem Methoden kennenlernen, mit denen ich meine Klasse richtig motivieren kann", erklärte die 27-Jährige, "außerdem, was ich bei schwierigen Themen wie etwa Angst oder familiären Problemen der Schüler tun kann." Besonders positiv fand sie, dass dieses Wissen nicht mit Vorträgen, sondern mit viel Eigenarbeit und ganz praktischen Beispielen vermittelt wurde. Immer wieder sollten die Lehrer in die Rolle der Schüler schlüpfen, um deren Sicht zu begreifen und weiter das eigene Verhalten als Lehrer reflektieren zu können. Das geht mit experimentellen Aufgaben einher – zum Beispiel wie eine Figur mit 19 Personen aussehen müsste, bei der nur neun Füße und sechs Hände den Boden berühren. Gefragt sind kollegiale Problemlösungen. Und nicht zuletzt auch Spaß.

Info: Herausforderung
Der Lions Club engagiert sich in besonderer Weise in der Förderung von Kindern und Jugendlichen.
Lions-Quest entstand 1984 als Gemeinschaftsprojekt von Lions Clubs International und Quest International. Lions Quest "Erwachsen werden" will Kindern und Jugendlichen bei der Persönlichkeitsentwicklung helfen, um Versuchungen und Herausforderungen des Alltags standzuhalten.

 


Erwachsen werden mit System
Rheinische Post - zuletzt aktualisiert: 12.03.2012

Xanten (RP). Lions-Quest "Erwachsen werden" gibt Lehrern Methoden und Materialien an die Hand, mit denen sie ihren Schülern über das fachliche Wissen hinaus auch Lebenskompetenzen vermitteln können. Gefördert werden vor allem Kinder und Jugendliche der Jahrgangsstufen fünf bis acht, die sich mit der Pubertät in einem besonderen Stadium des Erwachsenwerdens befinden. Lions-Quest-Trainerin Simone Berg: "Kinder und Jugendliche müssen lernen, sich selbst als soziale Wesen zu begreifen, mit schwierigen Situationen umzugehen und ihre Zukunft selbstbewusst in die eigene Hand zu nehmen."

Immer öfter jedoch werden Defizite in der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern festgestellt. Der Grund: Vielen Jugendlichen fehlt die emotionale wie soziale Unterstützung. "Frustriert schwänzen sie dann die Schule, widmen sich einem Gewaltverhalten, übermäßigen Medienkonsum oder gar einer Sucht." Diesem Trend soll mit dem Lehrerfortbildungskurs Lions-Quest entgegengewirkt werden. Zu den Themenschwerpunkten gehören unter anderem die Integration der Schüler in die Klassengemeinschaft und die Akzeptanz von Verschiedenheit.

Ein Thema, das Sophie Lubczyk (26), die erst seit kurzem als Lehrerin am Amplonius-Gymnasium in Rheinberg tätig ist, besonders interessierte. "Die Kinder kommen von verschiedenen Grundschulen und sollen nun, in der fünften Klasse, eine Gemeinschaft bilden", bemerkte die 26-Jährige. "Mit dem Lions-Quest-Programm erfährt man Methoden, wie sich diese Kinder selbst und einander am besten kennenlernen können." Weitere Themen betreffen die Förderung der Kinder zur Entwicklung eines gesunden Selbstvertrauens, zur bewussten Wahrnehmung der eigenen wie auch anderer Gefühle, zur Fähigkeit, Kontakte aufzunehmen und Freundschaften aufzubauen sowie zum kritischen Denken und Verantwortungsbereitschaft. Nach dem Seminar wird jedem Teilnehmer einen Ordner mitgegeben, der zu jedem Thema Texte, Übungen, Vorschläge für Unterrichtsstunden und Spielanleitungen enthält.

Aus dem Fundus dieses Ordners hat sich Alexander Kern (34) vom Stiftsgymnasium, schon des Öfteren bedient: "Die dort vorgeschlagenen Gruppenaktivitäten haben mich begeistert, "deshalb wollte ich nun das Komplettprogramm kennenlernen." Allein am Stiftsgymnasium haben bislang mehr als 30 Lehrer das Seminar durchlaufen. Mit Erfolg: "Durch die Spiele haben wir die Schüler teils ganz anders kennengelernt, es herrscht eine bessere Kommunikation im Klassenverband", betonte Gymnasiallehrerin Sabine Bolder.

 


Teilen macht Freude!
Niederrhein-Nachrichten 04.02.2012

Foto: privat

Eine Spende in Höhe von 5.000 Euro überbrachte der Lions-Club Xanten der Fazenda da Esperança. Die Bewohner leben in den Gemäuern des Klosters Mörmter in Xanten und müssen vieles renovieren, weil im ehemaligen Franziskanerkloster großer Sanierungsstau herrscht. 4.000 Euro spendeten die Lions im letzten Jahr für die Kühlkammer (die NN berichteten). Die 5.000 Euro werden für Fenster investiert, damit die Thermopenverglasung die Energiekosten in Grenzen hält.

Ulli Bartsch, derzeitiger Präsident der Lions (hinten,r.) erklärt: „Wir spenden Geld aus dem Adventskalender- und unserem Reibekuchenverkauf. Es gibt genügend Hilfsbedürftige vor Ort, die wir finanziell unterstützen können. Die Mitglieder haben die 5.000 Euro für die Fazenda bewilligt. Ich werde vorschlagen, demnächst auch für die Hospizarbeit der Malteser und für das Ferienhilfswerk Xanten zu spenden. Darüber wird noch entschieden.“ Das Foto zeigt: (links) Fazenda-Leiter Luiz Fernando Braz, Christiane Underberg vom Förderverein Kloster Mörmter, (rechts v. vorne) Adrian Thyssen, Lions Club, Walmir Américo, stellvertretender Leiter der Fazenda, Dr. Norbert Poschmann, Vorsitzender Förderverein Kloster Mörmter und Ulli Bartsch, Präsident der Lions.

 


Lions Club überzeugt sich von gut angelegtem Spendengeld
von Lorelies Christian (Niederrhein-Nachrichten 04.02.2012)

XANTEN. Der Essensduft zieht durch die Flure des Kloster Mörmter, als die Mitglieder des Lions Club Xanten eintreten. Ein herzlicher Empfang durch die Bewohner der dort ansässigen „Fazenda da Esperança“. Sie möchten sich mit einer Essenseinladung bedanken für das Sponsoring der neu gestalteten Küche.

Zunächst treffen sich alle in der Klosterkirche, wo sie von Dr. Norbert Poschmann, dem Vorsitzenden des Fördervereins Kloster Mörmter empfangen werden. Er erläutert kurz die Entstehungsgeschichte seines Vereins: „Als die Franziskanerpater von hier weg gingen, hat sich unser Verein gegründet und für den Erhalt des Klosters eingesetzt. 2009 hat sich die Fazenda da Esperança - zu deutsch „Hof der Hoffnung“ - angesiedelt. Hier leben Drogen- und Alkoholabhängige in der Gemeinschaft zusammen und wagen einen Neuanfang in ihrem Leben. Inzwischen gehört der Fazenda das Gebäude und der Förderverein unterstüzt sie bei den Sanierungsarbeiten. Außerdem setzt sich der Verein für ein lebendiges Gemeindeleben ein, das in Mörmter von jeher mit dem Kloster vebunden ist..“


Sie standen Rede und Antwort: (v.l.) Rainer Kehrmann, Pater Paul Stapel, Luiz Fernando Braz und Dr. Norbert Poschmann.

Einen Mann hebt Dr. Poschmann bei den Sanierungsarbeiten ganz besonders hervor - Rainer Kehrmann aus Rheinberg. Er ist der Mann für alle Fälle - ein echter Glücksfall für die Fazenda. „Ich war bei der Einweihung 2009 hier genau zu der Zeit, als ich in den Vorruhestand ging. Ich sah sogleich, dass in diesem alten Gemäuer eine Menge zu tun ist und bot meine handwerklichen Fähigkeiten an“, erläutert er sein Engagement. Gemeinsam mit den Bewohnern ging er ans Werk. „Die Arbeit macht mir große Freude“, versichert Kehrmann und lobt auch die Einsatzbereitschaft „seiner Jungs“, die sich dank handwerklicher Berufserfahrung sehr geschickt anstellen. Was schon alles saniert und umgestaltet wurde, zeigt Luiz Fernando Braz, Leiter der Fazenda, in einer Power-Point Präsentation. Beim Vergleich der Bilder der Küche vorher - nachher wissen die Mitglieder des Lions Club, dass ihre Spende in Höhe von 4.000 Euro im vergangenen Jahr gut angelegt wurde. „Wir brauchen eine funktionale Küche und einen Kühlraum, damit wir unser Hofcafé und unseren Hofladen betreiben können“, erklärt Luiz, denn auf Dauer sollen die Bewohner die Unterhaltungskosten selbst bestreiten können.


Die Mitglieder des Lions Club Xanten trafen sich im Kloster Mörmter und informierten sich über die Arbeiten der dort ansässigen Fazenda da Esperança. NN-Foto: Lorelies Christian

Doch immer noch bleibt viel zu tun. „Eine Lebensaufgabe“, merkt Rainer Kehrmann augenzwinkernd an. Die Badezimmer müssen dringend saniert werden, das Hofcafe soll im Garten eingerichtet werden - baulich eine Herausforderung, weil im Außenbezirk keine Baugenehmigung erteilt wird. Sponsorengelder werden auch in Zukunft gebraucht. Davon ist auch Pater Paul Stapel (Zwillingsbruder des Gründers der weltweiten Fazendagemeinschaft) überzeugt: „Die Gemeinschaft wächst seit 30 Jahren weltweit, es gibt inzwischen über 82 Fazendas. Wir sind seit dem letzten Jahr ein päpstlich anerkanntes Werk, das viel öffentlichen Zuspruch erhält. Wir bieten jungen Erwachsenen die Möglichkeit, von ihren Abhängigkeiten frei zu werden und ein neues, selbstverantworliches Leben zu lernen. Für diese Menschen, die sich sonst als Müll der Gesellschaft wahrnehmen, ist es völlig neu, von Gott in die Mitte gerückt zu werden. Sie leben hier nach dem Evangelium, egal welcher Konfession sie sind.“ Ulrich Bartsch, derzeitiger Präsident der Lions, sieht den Bedarf der Fazenda auf weitere Förderung. In den kommenden Wochen soll die Entscheidung fallen, ob der Lions Club auch in diesem Jahr Mittel bereitstellt.

 


Lions besuchen die Fazenda
Rheinische Post 28.01.2012


In der Kapelle der Fazenda. RP-Foto: Ostermann (Archiv)

Xanten (RP) Schon lange begleitet und unterstützt der Lions Club Xanten die Arbeit der Fazenda da Esperança im Kloster Mörmter, wo seit über zwei Jahren junge Leute leben und betreut werden, die aus unterschiedlichen Gründen an den Rand der Gesellschaft geraten sind und nun hier über den Glauben und das gemeinsame Leben und Arbeiten einen Weg der Hoffnung finden. Da dieses Projekt dringend auf Unterstützung angewiesen ist, freuen sich die Fazenda und der Förderverein Kloster Mörmter ganz besonders über das Engagement des Lions Club Xanten, der mit einer großzügigen Spende die Errichtung einer Kühlkammer ermöglichte. Der gemeinsame Abend am Dienstag, 31. Januar, soll ein Dankeschön der Gemeinschaft und des Fördervereins an den Lions Club sein und ihm die Möglichkeit geben, sich über das Projekt zu informieren. Auch Pater Hans Stapel, der Gründer der weltweiten Fazendagemeinschaft, wird anwesend sein und seinen ganz besonderen Dank an die Xantener Lions zum Ausdruck zu bringen.

 


 

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